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Sportakrobatik

Sportakrobatik ist eine der ältesten Disziplinen der Gymnastik, die mit der Wiederentdeckung der Varietés zu neuer Popularität gefunden hat. Mut, Ausdauer, Kraft und eine perfekte Körperbeherrschung sind hier gefordert, um die anspruchsvollen Küren auf dem Boden und in der Luft auszuführen. Wie Artisten treten die Sportakrobaten auf und zeigen, auf welch vielfältige Art und Weise menschliche Pyramiden gebaut werden können. Diese Mischung aus turnerischer Leistung und faszinierender Akrobatik hat einen hohen Unterhaltungswert und so versprechen die Wettkämpfe, viele Zuschauerinnen und Zuschauer anzuziehen. China und Russland dominieren die vorderen Plätze in allen Disziplinen, allerdings kommt im Mannschaftswettbewerb der Herren sehr ernst zu nehmende Konkurrenz aus Großbritannien.

[bearbeiten] Geschichte

Im alten Griechenland war die Sportakrobatik bereits als olympische Disziplin vertreten und schaut damit zurück auf eine sehr lange Tradition. Als Artistik aus dem sportlichen Bereich lange Zeit in Zirkus und Varieté abgedrängt, hat sie vor knapp 100 Jahren eine Renaissance erlebt und sich sehr stark weiterentwickelt. Internationale Wettkämpfe sorgen für stetig wachsendes Interesse und rücken die Sportakrobatik wieder in den Focus der Olympischen Spiele.

[bearbeiten] Kurzer Einblick ins Regelwerk

Die Wettbewerbe finden in Zweier-, Dreier- und Vierer-Gruppen statt. Die Kür wird nach diversen Kriterien unterschieden: Bei der „Balance-Kür“ sind keine Flugelemente erlaubt, Posen müssen immer für eine bestimmte Mindestzeit gehalten werden. Bei der „Tempo-Kür“ hingegen sind die Flugelemente bei der Bewertung ausschlaggebend. Alle Übungen werden zu einer selbst gewählten Musik vorgeführt, auch die statischen Übungen, in denen Pyramidenformationen gebaut werden. Das Auslegen von zusätzlichen Matten ist erlaubt. Die Gesamtchoreographie und individuelle Elemente runden den von Kampfrichtern zu bewertenden Vortrag ab.

[bearbeiten] Weblinks

 
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