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Tchoukball

Tchoukball (auch: Tschuckball oder Tschoukball) ist eine Mannschaftssportart, die vom Schweizer Handball- und Volleyballteamarzt Dr. Hermann Brandt in den 1960er Jahren erfunden wurde. Im Mittelpunkt des Spiels steht der ständige Wechsel zwischen Angriff und Verteidigung.

© tchoukball photo sharing www.flickr.com
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Auf einem Handballfeld treten die Teams mit je neun, auf dem etwas kleineren Basketballfeld mit sechs oder sieben Spielern an und spielen auf einen oder zwei „Tchoukballrahmen“ (ähnlich einem Trampolin). Die Teams dürfen (falls vorhanden) auf beide Rahmen spielen, um diese ist eine „Verbotene Zone“ markiert. Eine Tchoukballpartie dauert 3 x 15 Minuten mit je fünf Minuten Pause zwischen den Dritteln.

Beim Tchoukball kommt es zu keinerlei Körperkontakt zwischen den Gegenspielern, es wird immer abwechselnd versucht zu punkten. Der Ball darf von den Spielern beim Laufen nicht geprellt und mit dem Ball in der Hand dürfen nur drei Schritte gelaufen werden. Der Ball darf lediglich mit den Händen gespielt werden.

Ziel des Spiels ist es, den Ball so auf den Tchoukballrahmen zu werfen, dass er nach dem Abprallen nicht vom Gegner gefangen werden kann, bevor er innerhalb des Spielfelds den Boden berührt. Gelingt solch ein Wurf, zählt er als Punkt. Bei Fehlwürfen geht der Punkt jedoch an das gegnerische Team, so z.B. wenn

  • wenn das Netz beim Wurf nicht getroffen wurde,
  • wenn der Ball nach dem Netzwurf aus dem Spielfeld springt,
  • wenn der Werfer den Ball nach dem Netzwurf selbst berührt,
  • wenn der zurückspringende Ball in der „Verbotenen Zone" landet.

Als Fehler, der den Ballverlust nach sich zieht, gilt es, wenn

  • wenn der Ball mehr als dreimal gepasst wurde,
  • wenn der Ball in den Rahmen geworfen wurde und der Rebound einen Spieler des eigenen Teams berührt,
  • wenn ein Spieler mehr als drei Schritte mit dem Ball läuft,
  • wenn die gegnerische Mannschaft an ihrer Aktion behindert wird und
  • wenn ein Spieler in Ballbesitz die Randbegrenzung übertritt oder in die „Verbotene Zone“ läuft.


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Erstellt von: Berlin
       

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