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Streethockey

Streethockey (auch: Ballhockey, im südbayrischen Raum früher Fieseln, schweizerisch früher Strassenhockey) ist eine Variante des Hockeys und wird auf Hartbelägen wie z.B. Beton oder Asphalt betrieben. Die International Street- & Ball Hockey Federation (ISBHF), der momentan ca. 40 Länder angehören, wurde 1994 in Kanada gegründet. Die Regeln des Streethockey entsprechen weitgehend denen des Eishockey.


Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Geschichte

© Joanne and Matt www.flickr.com
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Entstanden ist Streethockey als "Nebenprodukt". Vor allem in Nordamerika spielten Kinder und Jugendliche, die ihren Eishockey-Idolen nacheifern wollten, auf Schul- und Hinterhöfen oder Parkplätzen. Dort waren sie unabhängig von der Jahreszeit, aber auch davon, selbst Schlittschuh laufen zu können. Auch Eishockeyspieler, die im Sommer nicht ganz auf ihren Sport verzichten wollten, gingen der Sportart mit Eishockeystöcken und Tennisbällen nach. In Kanada und den USA bildeten sich in den 1970er Jahren erste organisierte überregionale Ligen. Ende der 1980er Jahre wurde in der damaligen Tschechoslowakei ein nationaler Verband gegründet, kurze Zeit später auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

[bearbeiten] Regeln

[bearbeiten] Ausrüstung

Die Spieler sind normalerweise mit gewöhnlichen Laufschuhen oder Inlineskatern, Eishockeyhandschuhen und Eishockeyhelm ausgrüstet. Spielgerät ist ein normaler Eishockeystock. Gespielt wird nicht mit einem Puck, wie beim Eishockey, sondern mit einem (orangefarbenen) Hartplastikball.

Die Sportartikelindustrie förderte den Boom im Streethockey in den vergangenen Jahren, indem sie zunehmend eigenes Material entwickelte, das den speziellen Anforderungen des Streethockeys besser entspricht. So sind beispielsweise abriebfestere Schlägerschaufeln, leichtere Handschuhe oder dünnere Trikots auf den Markt gekommen, die das Streethockey zu einer neugestylten Trendsportart machen.

[bearbeiten] Spielfeld

Die Abmessungen des Spielfelds betragen zwischen 26 x 52 und 30 x 60 Meter. Es wird mit fünf Feldspielern und einem Torhüter je Team gespielt. In der Schweiz, Nordrhein-Westfalen und Berlin wird die Sportart auf kleineren Spielfeldern (ca. 20 x 40 Meter) ausgetragen, in der Schweiz reduziert sich die Mannschaftsstärke daher auf je vier Spieler. Die Abseitsregelungen sind im Vergleich zum Eishockey leicht abgewandelt.

[bearbeiten] Streethockey in Deutschland

In Deutschland wird das Streethockeygeschehen von der „Interessengemeinschaft Streethockey Deutschland“ koordiniert. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Landesverbänden organisiert sie auch die Turniere um die Deutschen Meisterschaft. Zur Zeit gehören lediglich drei Landesverbände (Berlin, Nordrhein-Westfalen und Süddeutschland/Bayern und Baden-Württemberg) der Interessengemeinschaft an. In den Landesverbänden finden jeweils eigene Meisterschaften statt. Am Ende der Saison findet ein Finalturnier aller Landesverbände um die Deutsche Meisterschaft statt.

[bearbeiten] Weblinks

Erstellt von: Berlin
       

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