Squash
Kondition, Schlagkraft, Präzision, schnelles Reaktionsvermögen, Taktik und Technik - in wenigen anderen Sportarten müssen die Athletinnen und Athleten so viele Fähigkeiten mitbringen wie beim Squash. Wer sich auf dem Court mit Schläger und Weichgummiball durchsetzen will, muss in allen Belangen auf der Höhe sein und darf dabei die Fairness nicht aus dem Blick verlieren. Gegenseitige Rücksichtnahme, um den Gegner nicht zu gefährden, ist bei diesem Sport eine wichtige Grundvoraussetzung.
[bearbeiten] Regelwerk
Beim Squash spielen zwei Kontrahenten auf einem rundum geschlossenen Court mit einer Grundfläche von 9,75 m mal 6,4 m gegeneinander. Die Spielerinnen und Spieler schlagen den Ball abwechselnd an die Stirnseite, die 4,75 m hoch ist und unten eine 48 cm breite Markierung hat („Tin“ oder „Brett“), unterhalb der die Wand nicht getroffen werden darf. Die Spielerinnen und Spieler können den Ball direkt auf die Frontseite schlagen oder die Seitenwände oder die Rückwand einbeziehen, um auf besonders raffinierte Weise zu punkten. Ein Ballwechsel beginnt mit einem Aufschlag und geht so lange weiter, bis einer der Spieler den Ball nicht korrekt annehmen kann. Dies ist der Fall, wenn der Ball z.B. zweimal hintereinander auf den Boden prallt, unterhalb des Tins anschlägt oder außerhalb der oberen Begrenzungslinien die Wände berührt. Nur der Spieler, der aufschlägt, kann punkten. Wenn der Gegner einen Ballwechsel gewinnt, darf er aufschlagen und kann Punkte machen. Ein Satz ist gewonnen, wenn einer der Kontrahenten 9 Punkte erreicht hat - einzige Ausnahme: Beim Stand von 8:8 entscheidet der Rückschläger, ob der Satz bei 9 oder erst bei 10 entschieden ist. Gespielt werden drei Gewinnsätze, d.h. nach maximal fünf Sätzen ist ein Match beendet.
[bearbeiten] Geschichte
Squash wurde um 1830 in England an der Eliteschule „Harrow School“ entwickelt und erlebte in den 1960er Jahren einen weltweiten Boom. Squash wird heute von 150 Millionen Menschen in 150 Ländern gespielt und erfreut sich mancherorts ganz besonderer Beliebtheit. So werden beispielsweise in Ägypten Turniere in Glascourts bei Flutlicht vor den Pyramiden von Giseh abgehalten.
[bearbeiten] Weblinks
Erstellt von: Berlin |
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