Rollersoccer
Rollersoccer ist eine Mannschaftssportart, die mit einem herkömmlichen Fußball idealerweise auf einem Hockeyfeld gespielt wird. Dabei stehen sich zwei Teams mit je fünf Spielern auf Inlineskates gegenüber, die mit Handgelenk-, Knie- und Ellbogenschützern sowie Helmen ausgerüstet sind.
Erfunden hat das Spiel der US-Amerikaner Zack Philips, der am 31. Dezember 1995 im Golden Gate Park in San Francisco das erste Rollersoccer-Match ansetzte, zu dem gleich spontan 23 Mitstreiter fanden. Im August 1996 gründete Philips dann die Rollersoccer International Federation (RSIF) mit dem Ziel, die neue Sportart bekannter zu machen. Auch auf Geschäftsreisen in USA und Asien stellte er Rollersoccer in den folgenden Monaten vor. Die erste Rollersoccer-WM fand im Juli 2003 in London statt, das auch 2004 Ausrichter war. Es folgten die Weltmeisterschaften in Bremen (2005), Nürnberg (2006) und Paris (2007). 2008 findet die WM in San Francisco statt.
Rollersoccer ist Ende 2001 durch zwei Studierende von einem San Francisco-Aufenthalt nach Deutschland mitgebracht worden, die Rollersoccer seit 2003 im Hochschulsport ihrer Unis in Göttingen und Regensburg etabliert haben.
[bearbeiten] Regeln
Die Regeln sind eine Mischung aus Fußball- und Hockeyregeln. Handspiel ist für alle Spieler verboten, Torwarte sind optional, dürfen den Ball aber ebenfalls nicht mit der Hand spielen.
Es werden zwei Halbzeiten von je 25 Minuten mit einer fünfminütigen Halbzeitpause gespielt. Die Teams dürfen unbegrenzt und fliegend auswechseln.
Die Tore beim Rollersoccer sind 3 Meter breit und 1 Meter hoch. Ein Treffer ins Tor zählt einfach, wenn der Ball dabei durch die Beine des gegnerischen Abwehrspielers geschossen wurde doppelt.
Damit Zusammenstöße mit dem frei im Raum stehenden Tor vermieden werden, darf sich jeweils nur ein Abwehrspieler und kein angreifender Spieler in der Torzone aufhalten (sie dürfen den Bereich lediglich für maximal drei Sekunden passieren).Tore, die in der Zone erzielt werden, sind ungültig. Wenn sich zwei Abwehrspieler während eines Torversuchs in der Torzone befinden, erhält die angreifende Mannschaft einen Freistoß, sollte der Angriff nicht zum Torerfolg geführt haben.
Nach Spielunterbrechungen wird das Spiel durch Einrollen oder Freistoß fortgesetzt. Nach einem erzielten Tor ist das Spiel nicht unterbrochen, sondern es wird wie beim Basketball unverzüglich weitergeführt.
Als leichte Regelverletzungen (Gelbe Karte) werden Handspiel, Spielverzögerung, leichtes unsportliches Verhalten und gefährliches Spiel gewertet und es gibt Freistoß für das gegnerische Team.
Schwerwiegende Regelverletzungen Rote Karte, wie Handspiel beim Torschuss, Schiedsrichterbeleidigung, grobes unsportliches Verhalten oder die Ansammlung dreier kleinerer Vergehen, ziehen einen Strafstoß und eine zweiminütige Zeitstrafe für den Sünder nach sich.
Eine Abseitsregel gibt es beim Rollersoccer nicht.
[bearbeiten] Weblinks
Erstellt von: Tennisfan |
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