Handball
Handball ist eine Sportart, bei der zwei Teams mit je sieben Spielern (sechs Feldspieler und ein Torwart) gegeneinander antreten. Ziel ist es, den Handball in das gegnerische Tor zu werfen und somit einen Treffer zu erzielen. Die Mannschaft, die nach Ablauf der Spielzeit von 2 x 30 Minuten die meisten Tore geworfen hat, gewinnt.
Außer dem Hallenhandball, der zumeist nur kurz Handball genannt wird, existieren noch weitere Varianten des Spiels. Es gibt beispielsweise das vor allem früher gespielte Feldhandball im Freien, oder das sich immer größerer Beliebtheit erfreuende Beachhandball.
In Europa ist der Handball in der European Handball Federation (EHF) organisiert. Diese ist ein Kontinentalverband der weltweit agierenden International Handball Federation (IHF).
In den USA wird unter Handball American Handball verstanden, das jedoch eine völlig andere Sportart ist.
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[bearbeiten] Geschichte
Handballähnliche Spiele wie Urania oder auch Herpastum (von griech. harpaston) gab es bereits in der Antike bei den Römern. Auch im Mittelalter wurden verschiedene Fangspiele gespielt.
Erst um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert entwickelte sich schließlich das eigentliche Handballspiel aus verschiedenen Ballspielen. So flossen z.B. Netz-, Korb- oder Turmball in die neue Sportart ein. 1906 entwarf der Däne Holger Nielsen ein erstes Regelwerk, das besagte, dass der Ball nur drei Sekunden gehalten werden durfte, und, dass das Laufen mit dem Ball untersagte.
Ein weiterer Schritt in Richtung des heute bekannten Handballs wurde 1917 durch den Berliner Oberturnwart Max Heiser gemacht. Er legte fest, dass das zwei Jahre zuvor von ihm für Frauen entworfene Spiel "Torball" künftig "Handball" heißen sollte. In den folgenden Jahren stieg die Belibtheit des Handballs durch gezielte Weiterentwicklungen und Konkretisierungen der Regeln immer weiter, so dass sich auch schnell erste Mannschaften gründeten. Die erste Deutsche Meisterschaft gewann 1921 der TSV 1860 Spandau.
Vier Jahre später fand in Halle an der Saale das erste Handball-Länderspiel statt, in dem sich Deutschland und Österreich gegenüber standen. 1928 gründete sich der erste internationale Handballverband IAHF. Mitglieder waren Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Kanada, Österreich, Schweden, Tschechoslowakei und die USA. Ebenfalls in diesem Zeitraum wurde das Regelwerk erstmals vereinheitlicht und offiziell festgelegt.
[bearbeiten] Regeln
[bearbeiten] Spielfeld
Das Spielfeld beim Handball ist rechteckig und besitzt die Maße 40 m × 20 m. Es wird durch eine Mittellinie in zwei Hälften geteilt. An den beiden kurzen Seiten des Spielfelds gibt es zwei durchgezogene Torraumlinien (6-Meter-Kreis, Wurfkreis) und gestrichelte Freiwurflinien, die parallel zu den Torraumlinien verlaufen. Ihr Abstand zum Tor beträgt 9 Meter. Diese Linien werden aus zwei Viertelkreisen um die Torpfosten gebildet und durch eine Gerade parallel zur Torlinie verbunden. Die Strafwurflinie liegt sieben Meter vor dem Tor.
[bearbeiten] Spieler
Eine Handballmanschaft besteht aus 7 Spielern (6 Feldspielern und einem Torwart). Als Auswechselspieler können bis zu sieben weitere Spieler auf der Wechselbank sitzen. Spieler können während einer laufenden Partie beliebig oft im vorgeschriebenen Wechselraum ein- und ausgewechselt werden.
[bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website der International Handball Federation
- Offizielle Website der European Handball Federation
- Offizielle Website des Deutschen Handballbunds
- Offizielle Website des Österreichischen Handballbunds
- Offizielle Website des Schweizerischen Handball-Verbands
- Website der Deutschen Handball-Trainervereinigung
- Internetportal für Handballtrainer
- Multimediales Handballportal für Anfänger und Könner
- deutschsprachiges Online-Portal
- deutschsprachige Newsseite
Erstellt von: Berlin |
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