Flossenschwimmen
Flossenschwimmen ist eine Trendsportart. Mit der Monoflosse, die die Sportlerinnen und Sportler an ihren beiden Füßen befestigen, wird das herkömmliche Schwimmen zum rasanten Flossenschwimmen. So bewegen sich die Athletinnen und Athleten, die auf Strecken über 50 Metern auch noch mit Schnorchel und Maske ausgerüstet sind, im Durchschnitt bis zu 30 Prozent schneller durchs Wasser als die Schwimmerinnen und Schwimmer bei Olympischen Spielen. Indem beide Arme nach vorne gestreckt und die Bewegungen des Oberkörpers auf ein Minimum reduziert werden, verringert sich der Widerstand im Wasser. Unterkörper und Beine führen kräftige, wellenförmige Bewegungen aus, was insbesondere durch die Monoflosse der Fortbewegung eines Delfins ähnelt.
[bearbeiten] Geschichte
Das Flossenschwimmen entstammt eigentlich weniger dem herkömmlichen Schwimmen, als vielmehr dem Tauchsport. Getaucht wird seit dem Altertum, damals allerdings vor allem aus ökonomischen und militärischen Gründen. Die ersten Flossenzeichnungen fertigte Leonardo da Vinci im 15. Jahrhundert an. Die Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau und Hans Hass machten das Tauchen in den 50er Jahren durch ihre Reportagen populär. Weil das Training mit Flossen bei der Verbesserung der Kondition von Tauchern eine bedeutende Rolle spielt, entwickelte sich das Flossenschwimmen in den 60er Jahren zum Wettkampfsport. 1969 wurde zum ersten Mal die Monoflosse eingesetzt. Die Wettkämpfe werden nicht nur im Becken ausgetragen, sondern auf Distanzen über sechs Kilometern auch in Freigewässern.
[bearbeiten] Regelwerk
Beim Flossenschwimmen gelten ähnliche Regeln wie beim Schwimmen. Die schnellsten Sportler gewinnen, Fehlstarts sind verboten. Nach dem Start und nach jeder Wende dürfen die Sportler 15 Meter weit tauchen. Danach muss ein Teil des Schwimmers einschließlich seines Schnorchels immer an der Wasseroberfläche sein. Wer während der übrigen Strecke taucht, wird disqualifiziert. Bei der Disziplin „Surface“ kommt ein Schnorchel zum Einsatz. „Apnoe“ basiert auf dem Luftanhalten ohne Atemhilfsmittel.
[bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website des Verbands Deutscher Sporttaucher
- Offizielle Website der Confédération Mondiale Des Activités Subaquatiques
Erstellt von: Berlin |
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