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Beach-Tennis

Die Ballsportart Beach-Tennis stammt aus Italien, wo in der Gegend um Rivenna zu Beginn der 1980er Jahre die ersten Beachsport-Felder an den Stränden der Adria angelegt wurden.

Das Spielfeld misst für das Einzel 18 x 16 Meter, das Doppelfeld 18 x 9 Meter. In der Mitte ist das 1,60 Meter hohe Netz gespannt, dass von seiner Beschaffenheit her einem herkömmlichen Tennisnetz gleicht und an den Seiten umspielt werden darf. Als Spielball wird ein Methodikball verwendet, der etwas leichter und weicher als ein Tennisball ist und sich farblich deutlich vom Sand abheben sollte. In Deutschland und den USA spielen die Sportler mit normalen Tennisschlägern, in allen anderen Ländern kommen kürzere Rackets („Paddles“) zum Einsatz.

Zählweise und Regeln entsprechen denen beim Tennis, mit dem Unterschied, dass die „No-Ad-Regel“ generell angewandt wird. Auch beim Beach-Tennis darf der Ball theoretisch einmal auf dem Boden aufspringen. Da das im Sand kaum passiert, werden jedoch zumeist Volleys gespielt.

Zum Aufschlag steht der Spieler hinter der Grundlinie und bringt den Ball mit einem Schlag von unten ins Spiel. Der Aufschläger hat nur einen Versuch, kann dafür aber das gesamte gegnerische Feld spielen. Bei Netzberührung wird der Aufschlag wiederholt.

In Italien ist 1997 der Beach-Tennisverband I.T.B.F. gegründet worden, der 2001 in Marina di Ravenna die ersten Weltmeisterschaften ausrichtete. Diese finden mittlerweile jährlich statt. 1998 wurde Beach-Tennis offiziell ins Regelwerk des Deutschen Tennis Bundes (DTB) aufgenommen. Die erste Deutsche Meisterschaft in dieser Sportart fand 2001 statt, am 10. August 2007 gründete sich im fränkischen Abtswind der Deutsche Beach-Tennis Verband e.V. (DBTV).


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Erstellt von: Viva Colonia
Zuletzt geändert von: Ierpe
       

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